RUNEN - das Runenalphabet F U T H A R K 

G E B O

Gebo ist für die Menschen Ruhm und Ehre, eine Stütze
dem Wert; sie bringt Hilfe und Unterstützung jedem
Geächteten, der anderer Hilfe beraubt ist.
Das Geschenk ist für jeden Mann Stolz und Lob,
Hilfe und Edeltum; und jedem heimatlosen Abenteurer
ist es Gut und Nahrung jenen, die nichts anderes haben.

Buchstabe

  • G

Bedeutung

  • Geschenk
  • Gabe
  • Kreuzung
  • Begegnung
  • Austausch

Schlüsselwörter

  • Magische Kraft
  • Schenkender - Schenken - Geschenk - Beschenkter
  • Ekstase
  • Opfer

Magische Wirkungen

  • Sexualmagie
  • Einweihung durch Sexualmagie
  • Mystische Vereinigung
  • Steigerung der magischen Kräfte
  • Harmonie zwischen Geschwistern und Liebenden
  • Magischer Einfluß im Reich der Götter und der Menschen
  • Erlangung von Weisheit
  • Förderung des Gruppenzusammenhalts
  • Schutz vor Unterwanderung und Zwietracht
  • Liebeszauber
  • Amulette gegen Geiz, Erstarrung und unberechtigte materielle Ansprüche anderer
  • Talismane für Liebe und Wohlstand
  • Für Bindezauber sowie für Segenssprüche oder Flüche

Heilrune

  • Zuständigkeit für Vergiftungen
  • Kräftigung der inneren Mittung, Auflösen von Blockaden, Freisetzung des Energieflusses, Harmonisierung sexueller Strömungen

Orakelbedeutung

  • Geschenke / Gabe, sowohl im Sinne von Opfer als auch von Großzügigkeit, Verträge und persönliche Beziehungen

Numerische Bedeutung

  • die glücklichen Sieben, ein Geschenk

Geschlecht

  • beide / neutral

Element

  • Luft

Runen-Halbmonat

  • 29.9. - 12.10.

Edelstein

  • Opal, gelber Serpentin

Pflanze

  • Eberraute

Kraut

  • Wildes Stiefmütterchen

Baum

  • Ulme, Esche

Farbe

  • Tiefblau, gold

Tier

  • Schwein

Gott/Göttin, Wesenheiten

  • Odhin, Freya

Astrologie

  • Der Planet Neptun

Tarot

  • Die Liebenden

Kraftplatz

  • Kreuzungen, geomantische Kreuzpunkte



Hier haben wir die erste Rune, welche man drehen und wenden kann, wie es einen beliebt, sie bleibt doch immer die Gleiche. So gibt es auch nur einen neutralen Aspekt und dieser ist das Prinzip: Alles was Du in die Welt gibst, kommt wieder zurück. Alles!



Bedeutung:
Gabe - Gegengabe, Geschenk = Geben und Nehmen / Austausch / Balance = Gastfreundschaft, Wohlwollen, Friede
Vertrag, Eid, Schwur, Gefolgschaft

Vereinigung, Partnerschaft (Betonung des Gemeinsamen und des Austauschs), Hochzeit ("Verheiratung")
Opfergabe / Ritual, Kommunikation / Austausch mit den Göttern, Bindezauber

Beispiel: Odin lehrte Freya die Runen, sie hingegen brachte ihm Seidhr bei. Beide teilen sich die Gefallenen auf dem Schachtfeld
symbolhafte Deutung: zweimal Kenaz, mit den Spitzen zueinander: partnerschaftliche Begegnung und Austausch
Der ORD nennt hier "Geschwisterliebe", sexuelle Kraft und Magie.



Althochdeutsch: gebo, gifo
Altenglisch: gyfu
Altnordisch: gebo
Gotisch: giba, geuua

Gyfu gumena byth
gleng and herenys
wrathu and wyrthscype
and wrðæcna gehwan
ar and ætwist
ðe byth othra leas

Gyfu sorgt für Ruhm und Ehre,
Die das eigene Ansehen heben.
Es bringt Hilfe und Unterhalt
Für alle unglücklichen Menschen,
Die nichts anderes haben.

Gebo bedeutet im althochdeutschen "geben". Allerdings tauchen im indoeuropäischen immer beide Aspekte auf: Geben und Nehmen.
Die Rune zeigt das Malkreuz und steht auch für Mehrung.



Deutung der Rune
Ein Geschenk, verbunden mit einer Entscheidung, erwartet sie. Sie können es annehmen oder ablehnen. Wenn Sie ja sagen, müssen Sie ein Gegengeschenk machen. Alles hat seinen Preis; aber spirituelle Gabe sind ihren Preis wert. Finden Sie ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, und lernen Sie, verantwortungsbewusst zu geben. Sie müssen auch lernen, wann Sie geben sollen und wem Sie geben sollen. Es ist falsch, allen zu geben, denn manche wollen nichts bekommen, so dass Sie bei ihnen Ihre Energie vergeuden und Ihre eigenen Gaben mißbrauchen.

"Wer den spirituellen Weg gehen will, muss sowohl geben als auch nehmen."

Bedeutung: Geschenk
Um ein Geschenk zu erhalten, müssen Sie geben. Wenn Sie geben, müssen Sie bereit sein zu empfangen. Dieser Kreislauf darf nie unterbrochen werden. Wer nimmt, ohne auf der physischen oder seelischen Ebene zu geben, verliert seine spirituellen Gaben.

Wenn Sie den spirituellen Weg gehen, müssen Sie ein Geschenk demütig annehmen. Denken sie daran, dass Sie eine spirituelle Gabe verlieren, wenn Sie sie mißbrauchen. Mitfühlend sein heißt, Liebe und Verständnis mit anderen teilen. Jeder Mensch hat viel Gaben; wer sie kennt, kann sie nutzen.



Sinnbild: Gabe

Kraft: Austausch / Geschenk

Bedeutung: Die Rune Gebo symbolisiert den Ausgleich zwischen Geben und Nehmen, zwischen Oben und Unten. Ein Geschenk freut sich über ein Gegengeschenk. Hier findet sich auch die Antwort auf die Schicksalsfrage der Germanen: das Schicksal war nicht unabdingbar, sondern eines, das sich verändern ließ. Jeder war also Meister seines Weges.

Losung: Eine Gabe bedingt eine Gegengabe.

Orakel: Sie sind nicht alleine auf dieser Welt. Wenn Sie jetzt Hilfe von anderen Menschen benötigen, wird Ihnen diese gewährt, vorausgesetzt Sie fragen danach. Vielleicht benötigt aber auch ein anderer Mensch jetzt gerade Ihre Hilfe, gewähren Sie sie ihm. Es ist auch eine gute Zeit, um Neues zu lernen und sich mit Freunden auszutauschen. Begleichen Sie Ihre Schulden, egal in welcher Beziehung oder Form sie existieren und führen Sie einen gerechten Ausgleich herbei. Es ist nicht gut, für lange Zeit in der Schuld eines anderen Menschen zu stehen. Machen Sie sich auch Gedanken darüber, wie Ihre Form des Gebens und Nehmens mit dem Planeten Erde ausschaut, auf dem Sie seit Geburt an leben und der Sie ernährt. Wenn Sie gerade der Meinung sind, Ihnen würde Ungerechtigkeit widerfahren, dann denken Sie doch einmal über Ihre vergangenen Taten in diesem Leben nach.

Talisman: Gebo = die Gabe, bezieht sich auf die Gaben der Götter, wovon eine die Runenmagie war. Die heutigen Interpretationen dieser Rune beinhalten Gaben jeglicher Art bis hin zur Selbstlosigkeit. Die sich kreuzenden Linien von Gebo weisen auf eine Verbindung hin, vermutlich sexueller oder magischer Natur. Sie unterstützt Sie beim Finden neuer Freunde und sie fördert Partnerschaften, den inneren Frieden und steigert den Selbstwert. Außerden bietet sie Schutz vor Unheil.



Orakelstab 18: Vertrag und Verpflichtung

Runenbegriff: Gabe

Sinngehalt: Dankgabe- bzw. Vermehrungskreuz des Vertrages zwischen Mensch und Gott

Mondcharakter: erblühter Vollmond

Tyrkreisort: Jungfrau (leichter Löwe-Einfluß)

Erntegaben sind dir zuteil geworden; die numinosen Mächte (Erdmutter-Himmelsvater) schenkten dir ihr Produkt, ihren Sohn, das »Brot des Lebens«. Im Weizenkorn, im Gerstensaft genießt du den Leib und trinkst das Blut des herrlichen Sonnensohnes (Fro/Frej/Jarilo). Sämtliche den Menschen zuteil werdenden Wonnen erwachsen dem rüstigen Wirken, auf welchem ein höherer Segen ruht. Die himmlische Weihung zu erlangen, bedarf es des Gebetes und der Gabe, mit deren Hilfe sich der Mensch wie eine Efeuranke hinaufwindet ins spendende Licht. »Geben und Nehmen« meinen die sich kreuzenden Hände des Runensymboles der sonnenkräftigen Vermehrung; hierauf beruht der Vertrag zwischen Gottheit und Menschheit ebenso wie jedes andere gedeihliche Zusammenwirken. Die Rune erinnert an Erfüllung von Verträgen: Wie willst du fordern, wenn du nicht gegeben hast! Hast du deine Dankgabe, Gegengabe, entrichtet? Bist du ein korrekter Partner, dessen »Geben und Nehmen« im ausgewogenen Verhältnis zueinander steht? Bist du bemüht, die besten Jungfrau-Einflüsse zu pflegen, wie das Streben nach innerer und äußerer Reinheit, Vollkommenheit, Ordnung, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit? Bist du treu, bist du dir selbst treu geblieben, damit dir auch der Sonnensegen treu bleiben mag?



Interpretation: Wechselbeziehung von zwei Kräften

In der Mythologie steht diese Rune für die göttliche Dreifaltigkeit von Odhin, Hönir (Wili) und Lodhur (We). Diese drei Asengötter fanden am Strand zwei Bäume: Ask (Esche) und Embla (Eibe), unbeseelt und ohne Sinneswahrnehmung. Aus diesen erschufen sie das erste Menschenpaar.

Gebo steht für den Austausch zwischen Göttern und Menschen.

Diese Rune steht für mystische Vereinigung und Harmonie zwischen Geschwistern und Liebenden. Sie ist Medium zum Erlangen von Weisheit durch göttlichen Einfluss.



Urgermanisch: gebo - Gotisch: giba - Altenglisch: gyfu - Nordisch: gipt

Esoterische Interpretation des Namens: das, was zwischen Göttern und Menschen ausgetauscht wird
Ideographische Interpretation: das Überkreuzen zweier Balken beim Aufbau einer Struktur, Wechselbeziehung zwischen zwei Kräften

Gebo ist die Rune "Gottes", das heißt, die dem Ginnungagap (magisch geladenes Nichts) vor der Schaffung der Welten innewohnende eminente, unbewußte magische Kraft, das heilige Mysterium der Zweiheit in der Einheit (oder Mehrerer in Einem). Diese Rune verkörpert den Schenkenden, den Vorgang des Schenkens, das Geschenk und den Beschenkten, "das Subjekt, Verb, direktes und indirektes Objekt des Multiversums. Sie beschreibt auch einen Teil des Opfermysteriums als Geschenk der Götter an die Menschheit (in letzter Konsequenz das Geschenk der Macht) mit dem Ziel, die Ökologie der kosmischen Macht aufrechtzuerhalten. Durch die Macht dieser Rune werden Menschen infolge eines Willensaktes zusammengefügt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Dieses Zeichen symbolisiert die den runischen Reihen zugrundeliegende Kraft, das Gefolgssystem etc.

Die G-Rune weist vom Prinzip her einige Ähnlichkeiten mit der A-Rune auf, da sie ebenfalls eine Rune der Ekstase darstellt. Sie repräsentiert das Mysterium ekstatischer, magischer Macht, die vom vitki als göttliches Wissen empfangen und bewahrt wird. Gebo steht auch für das Mystenum der psychischen Vereinigung zweier Menschen (gewöhnlich von Mann und Frau) oder mehrerer Menschen, um eine schöpferische Macht hervorzubringen, welche die Summe ihrer Einzelkräfte übersteigt. Es ist die Rune der sexuellen Magie. In altgermanischen Zeiten wurden sexuelle Magie besonders zur Erlangung göttlichen Wissens und göttlicher Weisheit praktiziert. Sigurdhr, der größte germanische Held, wurde von der valkyrja namens Sigrdrifa (Brynhildr) in einer an Sexualsymbolismus reichen Szene (aus ihrer Vereinigung geht ein Kind hervor) in die runische Weisheit eingeweiht.

Gebo ist die Rune der Liebe unter Geschwistern, die psychosexuelle Kraft, die zwischen zwei Kraftpolen ausgetauscht wird - zwei menschlichen oder zwei göttlichen. Im letzteren Fall steht Gebo für die sexuelle Lebenskraft, wie sie in der Fruczhtbarkeitsmagie und in schamanischen Praktiken Anwendung findet.



Rune des Austausches, Geschenk, Vereinigung und Opfers

Sei großzügig und gebe,
denn daran erkennt man Deinen Wert.
Doch auch das Zuviel
verabscheuen die Götter,
wie das Zuwenig.
Gib Dich dem Göttlichen
und empfange seine Gaben.

Gebo ist die Rune der "Gabe der Götter" an die Menschen und umgekehrt. Ein Verhältnis gegenseitigen Gebens und Nehmens herrscht zwischen Menschen und Göttern, zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Natur. Wer nicht gibt, dem wird nicht gegeben, der tritt aus dem so wichtigen Austausch heraus, entzieht sich jeden Wirkens und der Weiterentwicklung in der Welt.

Das Gebo-Prinzip kommt in dieser gegenseitigen Abhängigkeit von Geben und Empfangen voll zum Ausdruck. Wir leben durch unsere Götter, und sie leben durch uns. Auf dieser Ebene wird klar, daß der Artglauben den Menschen total einnimmt; der diese Wechselbeziehung eingegangene Mensch wird zu einem Teil des Göttlichen und erfährt die Gaben der Götter in all ihrem Reichtum und ihrer Faszination (aus Gebo geht Ingwaz und auch Othala hervor).

Wer sich öffnet und sich den Göttern zum Geschenk macht, erhält den unendlichen Reichtum unseres germanischen Erbes als Gegengabe und Verpflichtung, dieses Erbe zu pflegen und weiterzugeben.

So einfach ist dieses Mysterium in dem Gleichnis ausgedrückt, daß unsere Götter solange tot sind, solange wir nicht an sie glauben. Finden wir unseren Glauben an sie wieder, damit den Glauben an uns selbst, werden sie mit jedem einzelnen Menschen, der sich ihnen zuwendet, unendlich an Kraft gewinnen und damit das Germanentum seine eigentliche Renaissance erfahren.

"Gott ist tot", stellte Nietzsche fest, ...es leben unsere Götter und wecken den Übermenschen in uns!

Auch unser genetisches Material ist etwas, was uns von den Göttern als ewiges Geschenk und Verpflichtung gegeben wurde.

Das menschliche Chromosom hat mit seinen beiden Chromatiden weiblichen und männlichen Ursprunges die Form der Gebo-Rune. Auch in der geschlechtlichen Beziehung zwischen Mann und Frau wirkt das gegenseitige Verhältnis von Geben und Empfangen. In diesem Bündnis verschmelzen beide zu einem schöpferischen Ganzen. Ohne dem, was der eine gibt, ist der andere unvollständig. Der germanische Mensch wußte um dieses Mysterium, darum sah der Germane seine Frau als ihm ebenbürtig an. Er schätzte ihre weiblich-intuitive Geisteskraft, ihre Kreativität und ihre lebensspendende Liebesfähigkeit als höchste Werte und war sich der Tatsache bewußt, daß sie zusammen Teil des heiligen Lebenszyklus sind.

Die Frau hatte in der germanischen Gesellschaft ihren festen Platz als Mutter, Hüterin der Sippe, Heilerin, runenkundige Seherin und Priesterin und genoß in ihren Funktionen hohes Ansehen. Sie war dem germanischen Mann Kameradin in allen Lebenssituationen, wenn es sein mußte auch mit der Waffe in der Hand. In der germanischen Mythologie erscheint sie als weise und wissend, sie ist Gralshüterin und -Trägerin. Insbesondere im Gralsmythos fällt immer wieder auf, welchen hohen Stellenwert die Frau einst hatte. Der Mann erhöhte sich erst durch sie zum Helden oder König, ja sogar der Auf- und Untergang eines ganzen Reiches ist von der richtigen Verbindung zwischen Mann und Frau abhängig. Auch die Walküren wählen den Helden und küren den König. Die südländische Mißachtung und Erniedrigung des Weiblichen kam erst mit dem Christentum in unsere nordische Welt und erreichte ihren Gipfel in der systematischen Ausrottung germanischer wissender Frauen durch die Inquisition.

Vergeßt niemals Eure Ahnen, die zu Millionen als Hexen und Ketzer auf den Scheiterhaufen der christlichen Inquisition verbrannten!

Denkt daran, daß dieses inquisitorische Prinzip niemals überwunden wurde und heute noch wirkt. Es ist die Hand Alberichs, die immer noch und gerade heute versucht, das Germanentum auszurotten, unseren Ahnengeist zu vernichten, damit die Götterdämmerung zu seinen Gunsten zu vollenden und den nahenden Göttermorgen so zu verhindern.

Großzügigkeit ist eine germanische Königstugend. An dem, was wir Geben, erkennt man unseren Wert und die Gunst der Götter, die uns zuteil wird. Jede Gabe erfordert eine Gegengabe. Auch das ist Teil der göttlichen Gesetze, die es nicht zu übertreten gilt.

Die Opferriten waren Mittelpunkt der germanischen Religion. Sie stellten eine Initiation dar, welche die Verbindung zu den Göttern ermöglichte. Der germanische Mensch opferte nicht aus Angst, sondern aus Dankbarkeit und zum symbolischen Erhalt des natürlichen Gleichgewichts für empfangene und erwünschte Gaben.

Es ist oft eine kleine Gabe oder Geste, doch mit großer Wirkung, durch die wir dem Geächteten unsere Solidarität bekunden oder dem vielleicht zu Unrecht Ausgestoßenen den Weg zurück in die göttliche Gemeinschaft zeigen.

Gebo finden wir als Symbol der Gastfreundschaft im Gebälk von Fachwerkhäusern.



Partnerschaft, ein Geschenk
Ich bin deine Geliebte
und du bist mein wahrer Gefährte.
Wir treffen uns im Kreis
in der Mitte des Regenbogens
und kommen zusammen
in Ganzheit.
Dies ist das Geschenk der Freiheit.
Wenn Sie diese Rune ziehen, deutet dies darauf hin, dass Partnerschaft in irgendeiner Form in der nahen Zukunft für Sie ansteht. Doch gleichzeitig sind Sie aufgefordert, sich nicht in diese Verbindung fallen zu lassen. Denn wahre Partnerschaft kann nur zwischen getrennten und vollständigen Menschen entstehen, die auch in ihrer Verbindung noch ihre Einzigartigkeit bewahren.

Dieser Rat gilt auf allen Ebenen. Seien es nun Liebesbeziehungen, geschäftliche Verbindungen oder Partnerschaften jeder Art - lassen Sie immer die Winde des Himmels zwischen sich tanzen.

Es gibt eine weitere Ebene von Partnerschaft, die es jetzt zu beachten gilt.

Denn der Weg der Partnerschaft kann dazu führen, dass man die Möglichkeit einer höheren Art von Vereinigung erkennt - die Vereinigung mit dem Höheren Selbst, die Einheit mit dem Göttlichen. Das letztendliche Geschenk dieser Rune ist die Erkenntnis des Göttlichen in allen Dingen. Und Gott lässt sich immer nur auf gleichwertige Beziehungen ein.

Bei Gebo, der Rune der Partnerschaft, gibt es keine umgekehrte Position, denn sie repräsentiert das Geschenk der Freiheit, aus dem alle anderen Geschenke entstehen.

Admin
R. Forstner-Billau
Wien
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